Grundsätzliches zum Compoundbogen einstellen und tunen

Das perfekte Pfeil/Bogen System

Das Bild stellt mit einem Compoundbogen und Zahnrädern symbolisch das Tuning dar.Der Bogen stellt zusammen mit dem Pfeil ein komplexes System dar, dass es perfekt zu harmonisieren gilt. Darum geht es beim einstellen und tunen eines Compoundbogens.

Ziel ist es, das System Pfeil/Bogen so aufeinander abzustimmen, dass der Pfeil den Bogen so unbeeinflusst wie möglich verlassen kann.

Einen Compoundbogen einstellen und tunen ist gar nicht so schwer. Das richtige Werkzeug ist dabei schon die halbe Miete. Die andere Hälfte besteht aus üben, üben und nochmals üben.

Am Anfang wirst Du natürlich noch ein wenig unsicher sein.

Insbesondere, wenn Du Deinen Bogen das erste Mal in der Presse hast.

Je öfter Du das aber machst, desto sicherer wirst Du werden und schon nach kurzer Zeit ist es Routine.

Der Unterschied zwischen Einstellen und Tuning

Mit einem gut eingestellten Compoundbogen kann man vernünftig schießen. Tuning bringt jedoch mehr Ringe!

Ein Beispiel. Das Einstellen der Pfeilauflage ist schnell und einfach gemacht. Aber das Feintuning, mit dem man den Umfang der Gruppierung verkleinert, bringt zusätzliche Ringe.

Ein Stabilisator ist ebenfalls schnell angebracht. Auch die Gewichtsverteilung lässt sich anhand erprobter Faustformeln problemlos ermitteln.

Aber die wahre Kunst ist es, durch die Positionierung der Stabis und dem spielen mit der Gewichtsverteilung den Halteraum so zu verringern, dass die Ringzahl steigt.

Man sieht also, einstellen ist nicht gleich Tuning. Ein gut eingestellter Compound ist lediglich der Startpunkt fürs Tuning.

Bild zeigt ein Ausrufezeichen in einem gelben DreieckWarum Compound Tuning so wichtig ist

Tuning kann mitunter nervig sein. Zum Beispiel beim timen und synchronisieren: Bogen in die Presse, halbe Umdrehung am Kabel, Bogen aus der Presse, überprüfen.

Mist, reicht noch nicht. Also Bogen wieder in die Presse, noch eine halbe Umdrehung und das Ganze wieder von vorn.

Das ist langweilig und bisweilen sogar frustrierend, aber:

Ein perfekt getunter Compoundbogen lässt den Schützen das höchste Ergebnis schießen, zu dem er persönlich fähig ist.

Und das wollen wir doch alle, nicht wahr? Die höchsten Ringzahlen schießen.

Damit das aber klappt, muss eine Grundlage geschaffen werden. Für das Compound Tuning brauchst Du ein Instrument, welches Dir vernünftiges und vor allem nachvollziehbares Arbeiten am Compound erlaubt.

Ein kleiner Trick fürs perfekte Tuning

Das Bild zeigt symbolisch einen Compound Bogenpass der für das tunen unerlässlich ist.Bogenpass heißt das Zauberwort!

Ernsthaft. Die Grundlage für alle Einstell- Tuning- und Wartungsarbeiten ist Dein Bogenpass.

Das ist wahrscheinlich das wichtigste Werkzeug, welches Dir zur Verfügung steht.

Und damit sind nicht all die langweiligen und oberflächlichen Apps und Formulare gemeint, die man so findet.

Nein, ein richtiger Bogenpass ist viel, viel umfangreicher.

Neben den üblichen Angaben wie AtA, Standhöhe, Zuggewicht und Auszugslänge, gibt es eine Reihe weiterer Daten, die Du unbedingt erfassen musst, wenn Du wirklich „richtig“ tunen willst.

Das ganze Geheimnis beim tunen ist die Reproduzierbarkeit Deiner Einstellungen! Wenn das gegeben ist, wird Tuning zum Vergnügen.

Hier geht es zum Bogenpass

 

 

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