Compound Stabilisation

Stabilisation am Compound tunen und ausschießen

Die Stabilisation ist eigentlich eines der einfachsten Themen beim Compoundbogen. Und trotzdem scheint es irrsinnig kompliziert zu sein. Jedenfalls wenn man den einzelnen Abhandlungen der Hersteller und nicht zuletzt auch Benutzern glauben kann. Da entstehen Glaubenskriege und es werden regelrechte Grabenkämpfe ausgetragen um Systeme, Formen und Material.

Dabei kann es so einfach sein. Man muss nur den Begriff selbst berücksichtigen, der da lautet: Stabilisation. Nicht Schwingungsdämpfer oder Windabweiser, sondern Stabilisator. Und genau darum geht es. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Stabilisator hat nur eine einzige Aufgabe: er soll den Bogen nach eigenen Wünschen stabilisieren. Das passiert, indem das am Stabi verbaute Gewicht durch die Massenträgheit die Bewegungen im Auszug und beim Zielen, sowie beim Lösen gering hält.

Zehn Ringe mehr durch Stabi-Tuning?

Mittels Stabi-Tuning kann sich – je nach Leistungsstand – die Ringzahl um Ein bis Zwei, aber auch 10 bis 12 Ringe erhöhen. Wie stark sich das Tuning auswirkt, hängt von der aktuellen Streuung ab. Wer noch sehr viele Pfeile in die Acht schießt, die aber schon sehr nahe an der Neun liegen, kann aufgrund des dann geringeren Floatings durchaus knappe Achten in wenigstens angerissene Neunen verwandeln. Bei 72 Pfeilen kommen da sehr schnell 10 Ringe zusammen. Wie das genau und am besten funktioniert, sehen wir uns im Folgenden an.

Prinzipiell ist ein Stabilisator nur für eine Sache verantwortlich: er soll den Bogen des Schützen im Vollauszug beim Zielen stabilisieren. Dies geschieht in drei Schritten.

Für den Anfänger ist die Stabilisation zunächst egal. Alles was er in der Regel will, ist, dass der Bogen nach dem Schuss nach vorne kippt.

Im zweiten Schritt kommt die Zielruhe ins Spiel. Durch das Gewicht am Ende des Stabis wird der Bogen träger und das Zielen klappt besser. Das dabei zugrunde liegende Prinzip erinnert ein wenig an die Balancestange eines Seiltänzers.

Dies wird im fortgeschrittenen Stadium wichtig, wenn sich langsam so etwas wie ein persönlicher Stil herausbildet und die Gruppen allmählich enger werden.

Schritt Eins und Zwei lassen sich problemlos mit den günstigsten Stabi Modellen, die es am Markt gibt, realisieren. Achten muss man eigentlich auf nichts.

Der dritte Schritt ist dann schon komplizierter. Nun geht es um das Tuning mit der Stabilisation. Denn das wird einen wieder einen großen Schritt voran bringen.

Aber Achtung! Das Stabi-Tuning macht wirklich nur dann Sinn, wenn sich erkennbar ein individueller Schießstil entwickelt hat. Vorher schadet es zwar nicht, bringt aber auch keine Verbesserung. Damit soll jetzt nicht geraten werden, sich den billigsten Stabi an den Bogen zu schrauben, den man finden kann. Man kann durchaus etwas Geld in die Hand nehmen und sich einen guten Allrounder kaufen. Schließlich schießt das Auge ja auch mit. Man muss nur bereit sein, zu akzeptieren, dass man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nochmals kaufen wird.

Kann ich das Stabilisations-Setup eines anderen übernehmen?

Nein, das kannst Du leider nicht kopieren. Du musst es ausschießen. Es gibt keine fixe Konfiguration, die man sich aussuchen kann. Wäre sonst ja auch zu einfach. Es gibt allerdings eine gut funktionierende Faustformel für den Start, die wir uns gleich anschauen werden.

Welche Stabilänge soll ich nehmen?

Das ist prinzipiell völlig egal. Die Länge der Stabilisation hat keinerlei Auswirkungen auf die Stabilisationswirkung und steht auch in keinem Zusammenhang mit der Größe des Schützen.

Das ist zwar immer wieder mal zu hören/lesen; stimmt aber nicht. Vielmehr nimmt die Länge eines Stabilisators Einfluss auf das benötigte Gewicht, um die gewünschte Wirkung zu erreichen.

Dabei gilt: je länger der Stabi, desto weniger Gewicht ist nötig, um den gleichen Effekt zu erzielen. Bei doppelter Länge reicht die Hälfte an Gewicht und umgekehrt.

Das würde bedeuten, wenn Du an einem 30 Zoll langen Monostabi 150 Gramm Zusatzgewicht an der Spitze angebracht hast und damit zurechtkommst, bräuchtest Du an einem 15 Zoll Monostabi schon 300 Gramm Gewicht, um denselben Effekt zu erzielen.

Die Länge des Stabis ist also relativ egal. Es kommt auf das Zusatzgewicht an, welches verbaut wird.

Wie soll der Stabi beschaffen sein?

Ganz einfach: so steif wie nur möglich!

Je steifer die Stabilisation, desto weniger kann sie schwingen und desto besser die stabilisierende Wirkung. Daraus wird auch sofort ersichtlich, warum Gummidämpfer an einem Stabi nichts verloren haben.

Jedes Teil, welches schwingen kann, wird das auch tun und so ist es verwunderlich, dass immer noch so viele Gummielemente an Stabilisatoren zu finden sind.

Der Idealfall sieht so aus, dass der Stabilisator eine feste Verbindung mit dem Riser eingeht. Das bedeutet Metall auf Metall und keinerlei Kunststoffteile oder ähnliches zwischen Stabi und Mittelteil.

Bild zeigt ein Gummielement an der Stabilisation die durchgestrichen istGleiches gilt auch für die Front des Stabis. Jegliche Gummielemente haben eine entkoppelnde Wirkung und sollten deshalb vermieden werden.

Es ist auch nicht möglich, mit einem Schwabbel den natürlichen Muskeltremor auszugleichen, da dessen Schwingungsfrequenz so niedrig ist, dass kein Gummi dieser Welt darauf ansprechen würde.

Und übrigens: die Vibrationen eines Bogens haben ohnehin keine Auswirkungen auf das Trefferbild. Denn wenn der Bogen anfängt zu vibrieren, ist der Pfeil schon längst in Richtung Scheibe unterwegs.

Vibrationsdämpfung ist aber doch wichtig oder?

Ja, ist sie. Wie die meisten Schützen mag auch ich keinen lauten, scheppernden Bogen schießen. Das ist unangenehm, macht keinen Spaß und wirkt sich somit wahrscheinlich negativ auf das Schießergebnis aus.

Zudem habe ich das Gefühl, dass das Material unnötig „gequält“ wird und auch das trägt nicht gerade zu einer entspannten Haltung bei. Zugegeben, das ist jetzt sehr subjektiv aber ich weiß von vielen Schützen, denen es genau so geht.

Auf der anderen Seite nutzt es aber auch nichts, einen nahezu vibrationsfreien, leise „ploppenden“ Bogen zu haben, wenn man das wiederum mit mangelnder Zielruhe erkaufen muss.

Eine mögliche Lösung sieht deshalb so aus, dass Vibrationsdämpfer auf dem Stabi angebracht werden. So hat man das Beste aus beiden Welten.

Tuning der Stabilisation

Tuning Monostabilisator

Zunächst kümmern wir uns um den Monostabi. Der Seitenstabi hat eigene Aufgaben, auf die wir aber gleich noch zu sprechen kommen.

Dazu bestimmen wir als erstes die gewünschte Länge des Monostabis. Hierbei gilt: je schwerer wir das Gesamtgewicht des Bogens haben wollen, desto kürzer darf der Stabi sein.

Wer also gerne einen leichten Bogen schießen möchte, wählt einen langen Stabi jenseits der 33 Zoll und wer viel Gewicht mag, nutzt weniger als 33 Zoll.

Als Beispiel verwenden wir hier einen Monostabi mit 36 Zoll. Das Prinzip bleibt ohnehin immer gleich, so dass jeder einfach seine eigenen Werte einsetzen kann.

Gewicht am Monostabilisator ausschießen

Als erstes schießen wir den Stabi ohne Zusatzgewicht. Dabei beobachten wir das Floating des Pins im Ziel – auch Halteraum genannt. Das machen wir so lange, bis wir in etwa die Größe dieses Halteraums inklusive aller Ausschläge abschätzen können.

Dann bringen wir beispielsweise 100 Gramm Gewicht an und montieren nun auch unseren Seitenstabi nach unten stehender Formel. Nun schießen wir erneut.

Wichtig dabei ist, dass wir nur auf den Halteraum achten. Ob der Bogen dabei gerade steht oder nicht, ist völlig egal. Es geht nur darum, durch Veränderung des Gewichts an der Front den Halteraum zu verkleinern.

Mit Seitenstabi und Gewicht am Mono wird das Zielbild mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nun ruhiger sein. Soll heißen der Halteraum wird kleiner und die Ausschläge geringer ausfallen.

Nun bringen wir weiteres Gewicht an. Wenn möglich, in 25 Gramm Schritten. Natürlich passen wir dabei auch immer das Gewicht des Seitenstabis an. Mit diesem Mehrgewicht gehen wir wieder in den Vollauszug und zielen. nimmt das Floating weiter ab, geben wir nochmal Gewicht zu.

Das machen wir so lange, bis wir keine Verbesserung mehr, beziehungsweise eine Verschlechterung feststellen. Ist dieser Zustand erreicht, lassen wir den Monostabi erst mal in Ruhe und kümmern uns um den Seitenstabi.

Tuning der Seitenstabilisaton

Was macht ein Seitenstabilisator?

Der Seitenstabi hat gleich mehrere Aufgaben. Zum einen kann er ein zu viel an Gewicht des Monostabis ausgleichen. Das ist immer dann wichtig, wenn ein Schütze sehr viel Gewicht an der Front verbaut hat und der Bogen fast schon schwierig gerade zu halten ist, das Gewicht aber für ein ruhiges Zielbild gebraucht wird.

Zum anderen – und das ist die Hauptaufgabe – gleicht er den Druck der Bogenhand aus, welche den Bogen zur Seite kippen kann.

Oft hört oder liest man, dass der Seitenstabi das Gewicht des Visiers ausgleichen soll. Das hört sich zunächst vernünftig an, ist aber natürlich Unsinn. Ein Visier ist einfach zu leicht, um einen solchen Einfluss zu nehmen, dass man diesen ausgleichen müsste.

Sicher, ein von äußeren Einflüssen befreiter Compound, welcher in einer Vorrichtung aufgehängt wird, würde vielleicht – je nach Scope – durch das Gewicht des Visiers nach rechts kippen. Diese Kippneigung ist aber im Vergleich zum Druck der Bogenhand so lächerlich gering, dass es nicht erwähnenswert ist.

Das Startgewicht für den Seitenstabi

Es gibt eine ganz nützliche Faustformel, die man für das Startgewicht verwenden kann.

Länge des Monostabis (Zoll) x Gewicht : Länge des Seitenstabis (Zoll)

Nehmen wir an, wir haben an unserem Monostabi 225 Gramm Gewicht und haben einen Seitenstabi mit 12 Zoll Länge gewählt, dann würde die Berechnung so aussehen:

36“ x 225g : 12“ = 675g

Unser Startgewicht für den Seitenstabi beträgt also 675 Gramm. Hätten wir nun eine Länge von 15 Zoll verwendet, würde sich das Gewicht auf 540 Gramm reduzieren. An diesem Beispiel sieht man sehr schön, wie sich die Länge eines Stabis auf das Gesamtgewicht des Bogens auswirkt.

Ausschießen des Seitenstabis

Wir erinnern uns: die Hauptaufgabe des Seitenstabis ist es, den Druck der Bogenhand auszugleichen, um ein Kippen des Bogens zu vermeiden.

Dazu stellen wir den Seitenstabi zunächst so ein, dass er nach hinten zeigt und zum Bogen hin, nahe der Sehne positioniert ist. Fast schon in einer Linie mit dem Monostabi.

Im nächsten Schritt gehen wir blind(!) in den Vollauszug und ankern. Erst jetzt öffnen wir die Augen und schauen auf die Wasserwaage. Je nach Druck der Bogenhand wird der Bogen nach rechts gekippt sein.

Das ist bei fast allen Schützen so und wird umso stärker ausgeprägt sein, je näher die Bogenhand dem 45° Grad Winkel kommt. Damit der Bogen gerade steht, müssten wir ihn nun bewusst nach links kippen. Das ist aber kontraproduktiv, da der Bogen im Vollauszug von alleine gerade zu stehen hat.

Um das zu erreichen, kommt nun der Seitenstabi ins Spiel. Wenn der Bogen nach rechts gekippt ist, positionieren wir einfach den Seitenstabi etwas weiter weg von der Sehne.

Diese Gewichtsverlagerung nach links außen wird der Rechtsneigung des Bogens entgegen wirken. Dies überprüfen wir nun, indem wir wieder blind ankern und schauen wo die Wasserwaage steht.

Wenn sich der Bogen immer noch nach rechts neigt, bringen wir den Seitenstabi wieder ein Stück weiter nach außen. Das machen wir solange, bis der Bogen im Vollauszug perfekt gerade steht, ohne dass wir korrigieren müssen.

In seltenen Fällen kann es sein, dass der Bogen nach links geneigt ist. Ist diese Linksneigung nur minimal, nimmt man einfach etwas Gewicht vom Seitenstabi, bis der Bogen wiederum gerade steht.

Ist die Linksneigung sehr stark ausgeprägt, bringt eine Gewichtsreduzierung des Seitenstabis allerdings nichts. Das ist dann einer der Fälle, in denen ein zweiter Seitenstabi benötigt wird. Alternativ könnte man auch die Griffposition ändern aber in der Regel ist es immer sinnvoller, das Stabi-Setup anzupassen, als einen funktionierenden Griff zu verändern.

So, damit ist eine akzeptable Ausgangsposition für das Stabilisations-Setup gefunden. Nun geht es ans Feintuning.

Alles auf Anfang

Wir haben durch das Ausschießen des Seitenstabis den ursprünglichen Winkel verändert, indem wir den Stabi beispielsweise nach außen gebracht haben. Das verändert natürlich ein Stück weit die Balance zwischen Mono- und Seitenstabi, so dass es sein kann, dass nun das Gewicht des Monos wieder angepasst werden muss.

Deshalb gehen wir wieder in den Vollauszug und schauen auf das Floating. Dabei spielen wir wieder solange mit dem Gewicht, bis das bestmögliche Ergebnis erreicht ist. Also im Prinzip wie zu Beginn, nur dass jetzt alles schon bedeutend feiner abzustimmen ist.

Wenn wir dies geschafft haben, ist das Stabi-Setup erledigt und wir sind ziemlich am Ende dessen angekommen, was grundsätzlich für jeden Schützen funktioniert und machbar ist. Alles was danach noch kommt, hängt sehr stark vom Schießstil des Einzelnen ab. Hierbei gilt: je besser der Schießstil, desto feiner ist die Abstimmung der Stabilisation möglich. Man kann halt nur so gut tunen wie man schießen kann und umgekehrt.

Wer zum Beispiel noch über keinen konstanten Griff verfügt, der kann den Seitenstabi einstellen wie er will: er wird solange nicht glücklich, bis der Griff reproduzierbar ist.

Abstimmung der Stabilisation auf das Schussverhalten

In einem weiteren Schritt kann man sich mit dem Schussverhalten beschäftigen. Dazu sollte man sich filmen oder beobachten lassen. Dabei achtet man auf das Verhalten des Monostabis beim Abschuss.

Springt der Monostabi beispielsweise beim Abschuss nach oben, kann dies ein Grund dafür sein, dass typische Fehlschüsse eher hoch sind. Dem wirkt man mit etwas Zusatzgewicht an der Front entgegen. Dabei darf natürlich das oben beschriebene Prozedere nicht aus den Augen verloren werden.

Neigung des Monostabilisators oder wie mache ich aus einem kurzen Bogen einen langen

Viele Schützen haben den Monostabi nicht gerade am Bogen befestigt, sondern nach unten geneigt. Ebenso sieht man oft, dass der Seitenstabi nicht auf Höhe des Monos, sondern am unteren Ende des Risers montiert ist.

Hierzu gibt es keine Empfehlung. Sergio Pagni zum Beispiel schießt schon seit Jahren einfach einen gerade Beiter-Stabi ohne jeglichen Schnickschnack, wohingegen PJ Deloche einen nach unten geneigte Mono, sowie unten montierten Seitenstabi schießt.

Jeder Mensch ist einzigartig und so hat auch jeder Schütze seine individuellen Vorlieben. Man muss es einfach über die Jahre ausprobieren, bis man „seine“ Einstellung gefunden hat.

Grundsätzlich lässt sich zum Neigungswinkel und zur Position des Seitenstabis nur eines sagen. Je tiefer das Gewicht angebracht wird, desto tiefer liegt auch der Schwerpunkt.

Und je tiefer der Schwerpunkt ist, desto schwieriger ist ein seitliches Kippen des Bogens. Ein wenig kann man sich das vielleicht so vorstellen, als wenn jemand am unteren Cam zieht.

Bringt man das Gewicht auf diese Weise nach unten, kann sich auch das insgesamt benötigte Gewicht reduzieren. Es ist also auf jeden Fall einen Versuch wert.

Und last but not least – ein nach unten geneigter Monostabi, sowie ein tief angebrachter Seitenstabi sorgen dafür, dass sich ein kurzer Bogen wie ein langer anfühlt.

Wer es noch nicht gemacht und die Möglichkeit dazu hat, kann Versuchsweise an einen 30“ Bogen eine Stabilisation nach diesem Muster anbringen. Das Ergebnis ist verblüffend. Der Bogen fühlt sich plötzlich wie ein 39“ Targetbogen an. Genügend angebrachtes Gewicht vorausgesetzt natürlich.

Der Spine des Stabilisators

Ähnlich wie ein Pfeil reagiert auch ein Stabi weicher oder steifer auf das verwendete Gewicht.

Und wiederum wie beim Pfeil gilt: je mehr Gewicht Du verwenden willst, desto steifer muss der Stabi sein. Ein relativ weicher Stabi mit viel Gewicht reagiert „schwabbelig“. Das muss an sich kein Problem sein. Es fühlt sich aber mit Sicherheit sehr unangenehm an und das kann sich natürlich negativ auf die Leistung auswirken.

Und nun wünsche ich viel Erfolg beim ausschießen der Stabilisation

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